Der „Schmetterlings-Effekt”

Der „Schmetterlings-Effekt” und der gesellschaftliche Wandel

Wissenschaftliche Revolutionen prägen in wachsendem Maße die Landschaft der nach-Newton’schen Welt des 21. Jahrhunderts. Die Konzeption von Raum, Zeit, Kausalität, Entwicklung und andere grundlegende Kategorien der modernen materialistischen Welt brechen zusammen, zersetzt durch die Funde einer neuen und mehr spirituellen Wissenschaft, die in Dutzenden von Feldern auftaucht. Diese neuen Entdeckungen machen eine Neuorientierung darüber notwendig, wie wir uns die Veränderung unserer Gesellschaften vorstellen und wie wir eine neue Welt gestalten können.
Die Transformation der Raupe in den Schmetterlings ist eine großartige Metapher für den gesellschaftlichen Wandel der um uns herum stattfindet.

Wenn sich eine Raupe in ihren Kokon einspinnt, dann vollziehen sich parallel zwei Prozesse. Einerseits beginnen Enzyme damit die Zellstruktur der Raupe aufzulösen, andererseits entstehen parallel zu diesem Desintegrationsprozess neue Zellen, die die Geburt des Neuen, des Schmetterlings vorbereiten. Neues Leben. Neue Zellen. In der Wissenschaft bezeichnet man diese neue Zellen „imaginativ“ oder Imago-Zellen, weil sie bereits die Strukturen und Informationen des Schmetterlings enthalten, der sich in der Zukunft bilden soll.

Doch so einfach scheint es nicht zu sein. Das alte System, die Raupe, die alten Zellen sind nicht sogleich bereit, das Feld zu räumen und es versucht alles, um die Imagozellen zu vernichten, das Fremde und noch Unbekannte wird bekämpft. Ein Krieg. Scheinbar.

Im Unbekannten liegt das Missverständnis. Denn die neuen Zellen entstehen ja aus dem alten System, sie schwingen nur höher und so gesehen, sind sie einander verwandt. Dennoch erkennt die alte Struktur sie nicht und wehrt ab, was anfangs auch gelingt. Doch die höher schwingenden neuen Zelle, wissen um dem Schmetterling – sind nicht mehr bestimmt für die Raupe.

Und sie tauchen weiter auf und werden immer mehr. Schon bald kann das Immunsystem der Raupe diese Zellen nicht mehr schnell genug vernichten und es gelingt den Imagozellen der folgenden Generationen sogar, die alten Zellen zu überzeugen – für das Neue zu gewinnen. So entsteht aus dem Alten das Neue – und dennoch gibt es auch Zellen, die das Raupensein verteidigen.

Imagozellen untereinander organisieren sich. Sie bilden System und Verbindungen, und beginnen Informationen miteinander auszutauschen. Die Wissenschaft kann nachweisen, dass die Imagozellen Gruppen und regelrechte Netzwerke bilden.

Und im magischen Augenblick ist gewiss – das System „versteht“ der einzige Weg ist das Neue – und darin liegt die Geburt des Schmetterlings.

 

Quellen:

Schmetterlingseffekt.pdf

 

Der „Schmetterlings-Effekt”