Krisen entstehen im Kopf – Die ökologische, soziale und spirituelle Trennung überwinden

Die ökologische, soziale und spirituelle Trennung überwinden 

Ein Interview mit Prof. Otto Scharmer

Worin besteht Ihrer Ansicht nach unsere gegenwärtige Krise und wie können wir als Menschen darauf antworten?

Otto Scharmer: Die heutige Krise lässt sich mit drei Krisenregionen vereinfacht zusammenfassen: die ökologische Krise wie die Umweltzerstörung, die soziale Krise, Armut, Ungleichheit und die spirituelle Sinnkrise, wie beispielsweise Burnout und Depression. Die ökologische Krise ist Ausdruck einer Kluft zwischen unserem Selbst und der Natur, die soziale Krise ist Ausdruck einer Kluft zwischen unserem Selbst und den Anderen, und die spirituelle Krise ist Ausdruck einer Kluft zwischen Selbst und Selbst, zwischen dem gewordenen Selbst und dem werdenden (höheren) Selbst…

Was ist der Ausgangspunkt für diese strukturellen Probleme?

Otto Scharmer: Ich glaube, dass die Hauptursache für die Krise der Gegenwart in unserem Kopf entspringt: Es beginnt mit dem Denken, das wir hervorbringen, besonders mit dem Denken über ökonomische Beziehungen und Ökonomie generell. Es beginnt mit einer ökonomischen Theorie, die auf einem Ego-System-Bewusstsein basiert.
Während die ökonomische Realität heute lokal wie global in ökosystemische Feedbackschleifen eingebunden ist, verharrt unser ökonomisches Denken immer noch auf der Stufe des Ego-System-Bewusstseins. Dieses Auseinanderfallen von ökonomischer Theorie und Praxis, das heißt vom Ego-System-Bewusstsein versus Öko-System-Realität, ist der blinde Fleck des vorherrschenden ökonomischen Denkens…

Bitte lesen Sie das ganze Interview bei Werte und Wandel – Wirtschaft neu denken

 

Krisen entstehen im Kopf – Die ökologische, soziale und spirituelle Trennung überwinden
Markiert in: