PIONEERS

Die Welt ist in einer Krise und damit beschäftigt ein System zu perfektionieren das auf Konsum und Wachstum aufbaut.

Wir haben nach und nach die Bindung zu unserer Umwelt, zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst verloren.

Mit jedem Tag wird mehr Menschen klar dass es einen tiefgreifenden Wandel braucht, in allen Bereichen.

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Pioniere des Wandels als Motoren der Großen Transformation

Jede Veränderung geht letztlich von Individuen aus: von Menschen, die in ihrem persönlichen,
organisatorischen und gesellschaftlichen Umfeld Veränderungen anstoßen und damit den Stein der Großen Transformation ins Rollen bringen. Eine kulturelle, gesellschaftliche Entwicklung entsteht nicht einfach aus sich selbst heraus. Ganz im Gegenteil: Heute sind Organisationen und Individuen eher Getriebene einer sich ökonomisch nur expansiv stabilisierenden Moderne. Die Steigerungs- und Wachstumsdynamik der heutigen Wirtschaftsordnung erzeugt einen massiven Anpassungsdruck auf der Ebene von Unternehmen, einen Zwang zur ständigen Optimierung und Beschleunigung. Dieser Druck überträgt sich individuell auf Menschen, die unter bestehenden Verhältnissen “funktionieren” müssen. Aufbrechen lässt sich diese strukturelle Dynamik nur durch einen grundsätzlich neuen Kompass für moderne Gesellschaften, d.h. Orientierung an alternativen Wohlstands- und Entwicklungsvorstellungen, also eine Zukunft, die uns die gesellschaftlichen Errungenschaften der Moderne (Freiheit, persönliche Entfaltung, Frieden, Gerechtigkeit) erhält, ohne auf immer weiteres materielles Wachstum angewiesen zu sein. Gesellschaftliche, organisationale und individuelle Transformation gehen Hand in Hand. Die Große Transformation ist daher ein gekoppelter gesellschaftlicher, organisationaler und individueller Lernprozess. Jede Änderung, die in Gesellschaften und Organisationen geschieht, braucht Einzelne, die sie anstoßen, die Potentiale und Handlungsfreiräume erspüren und nutzen: Change Agents bzw. Pionierinnen und Pioniere des Wandels.


Pionierinnen und Pioniere des Wandels nehmen ihre Verantwortung als Bürgerinnen und Bürger in einer besonderen Form wahr: Sie verbinden sie mit einem Engagement in ihren institutionellen Kontexten – als Akteurinnen und Akteure in Unternehmen, Politik, Kirche, Umweltverbänden oder lokalen Initiativen. Dies ermöglicht eine besonders kraftvolle Rolle des Individuums in der Großen Transformation. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen gefiniert Pioniere des Wandels als Menschen, “denen bei der Initiierung und Gestaltung von Veränderungsprozessen eine zentrale Bedeutung zukommt. Meistens handelt es sich dabei zunächst um einzelne Personen und kleine Gruppen, die in Transformationsprozessen verschiedene Aufgaben oder Funktionen erfüllen. Dazu zählen die Identifikation von Alternativen, Entwicklung, Kommunikation und Mediation, Synthese, Investieren, Optimierung, Verbreitung usw.” Pioniere des Wandels gehen “beim sozialen Wandel voran … und (verbreiten) ein Bewusstsein seiner Chancen”.

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